Tischtennisfreunde Stendal

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Kreisoberliga 2016/17

Hier im Bereich der Kreisoberliga (links im Menü) gibt es alle Statistiken und Spielberichte der Staffel der Saison 2016/17.
In den Ranglisten werden nur Spieler mit mindestens 4 Einsätzen und mindestens 6 gespielten Einzeln aufgeführt.
Mannschaften, die ihre Spielberichte oder auch Fotos hier veröffentlichen wollen, können mir ihre Berichte / Fotos per Email schicken.

Kreisoberliga Saisonrückblick 2016/17

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Post Stendal sichert sich Kreismeistertitel

Post Stendal I

Nach der Vorrunde hatten durchaus noch drei Mannschaften Aussichten auf den Staffelsieg. Die ersten vier Mannschaften, angeführt von Herbstmeister Post Stendal mit 17:3 Punkten, trennte jeweils nur ein Punkt. Zum Ende der Saison hin spitzte sich alles auf den Zweikampf zwischen dem Absteiger aus der Bezirksklasse Post Stendal und SV Rochau zu. Beide Mannschaften blieben in der Rückrunde mit jeweils zwei Unentschieden unbesiegt. Eins davon kam beim direkten Aufeinander zustande. In diesem Spiel hatten die Postspieler die besseren Nerven, wo sie drei der vier 5-Satz-Spiele gewannen. In dieser Begegnung gelang es auch Enrico Behrens dem Rochauer Dominique Deutsch mit 11:8 im Entscheidungssatz die einzige Saisonniederlage beizubringen. Sonst wäre D. Deutsch, jedenfalls nach mir vorliegenden Unterlagen, der erste Spieler in der Kreisoberliga gewesen, der eine ganze Saison ohne Einzelniederlage beendet hätte. In der Rückrunde büßte Rochau noch gegen die starken Klietzer beim 7:7 einen Punkt ein, Post Stendal spielte gegen Rot-Weiß Werben Unentschieden.
Dieses Unentschieden am drittletzten Spieltag zwischen beiden Kontrahenten stellte dann auch die entscheidende Weiche zum Kreismeistertitel für Post Stendal. Diese hatten am Saisonende mit 35:5 Punkten einen Zähler mehr auf dem Tabellenkonto als die zweitplatzierten Rochauer mit 34:6 Punkten. Wer in der Kreisoberliga nun das Aufstiegsrecht in die Bezirksklasse wahrnimmt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sicher. Das muss erst noch abgewartet werden.

Hinter dem SV Rochau folgt auf Platz 3, mit einem Punktestand von 30:10, Medizin Uchtspringe vor dem Vierten Germania Klietz mit 29:11 Punkten. Zur Saisonhalbzeit hatte noch Klietz mit einem Punkt vor Uchtspringe gelegen. Die Mediziner, die in den letzten Jahren immer gegen den Abstieg aus der höchsten kreislichen Liga kämpfen mussten und ein paar Mal nur durch günstige Umstände in der Kreisoberliga blieben, legten eine beeindruckende Saison hin. Ein starker Roland Siedentop, zur Rückrunde der letzten Saison nach Uchtspringe gewechselt, hat da entscheidenden Anteil. Aber auch die anderen Spieler der Mannschaft steigerten sich an seiner Seite, so dass sie verdient auf dem Siegerpodest stehen. Uchtspringe verlor in der Rückrunde nur gegen die beiden Erstplatzierten. Da aber von Spielerabgängen zur neuen Saison zu hören ist, muss man abwarten, was mit der ersten Mannschaft aus Uchtspringe in Zukunft wird.
Der Viertplatzierte Germania Klietz spielte, wie in den letzten Jahren gewohnt, um die ersten drei Plätze mit. Nach zwei zweiten Plätzen in den beiden letzen Jahren fehlte diesmal nur ein Punkt zu Platz 3. In der Vorrunde konnten die Klietzer mit entschlossenen Leistungen Post Stendal und Rochau besiegen. Dies gelang in der Rückrunde dann nicht mehr. Ein 7:7 gegen Rochau bestätigte aber ihre starke Leistungsfähigkeit. Germania Klietz wird bestimmt auch in den nächsten Jahren das Titelrennen mitbestimmen.

Auf dem 5. Platz mit 22:18 Punkten kam der Kreismeister der letzten beiden Jahre Altmark Iden ein. Bei Iden konnte in dieser Saison Thomas Seidel, einer der stärksten Spieler der KOL, nur sporadisch mitwirken. Das konnten die Idener natürlich nicht so einfach wettmachen. Wenn Th. Seidel wieder voll einsatzfähig sein sollte, kann es in der Tabelle wieder aufwärts gehen. Die besten Ergebnisse in der Rückrunde waren das 7:7 gegen Klietz und das nur knapp mit 6:8 verlorene Spiel gegen Rochau.
Die zweite und die dritte Mannschaft des TTC Lok Altmark Stendal kamen mit 19:21 bzw. 17:23 Punkten auf die Plätze 6 und 7. Da befanden sich beide schon zur Saisonhalbzeit. Der TTC Lok II konnte auch in der Rückrunde nie die Stammmannschaft aufbieten. Insgesamt kamen 11 Spieler zum Einsatz. Trotzdem hatten die Lok-Spieler in der Rückrunde die nach ihnen platzierten Mannschaften im Griff und leisteten sich keinen Ausrutscher. Als bestes Resultat sei das 7:7 gegen Iden genannt.
Eine gute stabile Leistung zeigte auch die dritte Mannschaft des TTC Lok Stendal. Gegen besser platzierte Mannschaften gelangen ordentliche Ergebnisse, wie das 8:6 gegen Iden und das nur knapp mit 6:8 verlorene Spiel gegen Uchtspringe beweisen. Ihre junge Nr. 1, Christian Girke, wird in der nächsten Saison bestimmt in einer höheren Mannschaft des Vereins antreten.
Der Klädener SV, als Achter mit 14:26 Punkten, konnte sich in der Rückrunde erfolgreich weit genug von den Abstiegsrängen absetzen. Die Mannschaften auf den drei Abstiegsplätzen hatte man mit drei Siegen im Griff. Dazu kam das Unentschieden gegen TTC Lok III am letzten Spieltag. Vom Platz 3 in der Saison 2014/15 sind die Klädener aber weit entfernt. Das dies nicht mehr erreicht werden konnte, liegt am Weggang ihres besten Spielers Markus Arnold.

Nun zu den Mannschaften auf den drei Abstiegsplätzen. Auf Platz 9 und 10 kamen die beiden Aufsteiger Rot-Weiß Werben mit 9:31 Punkten und der Handwerker SV Stendal mit 6:34 Punkten. Beiden Mannschaften war vor der Saison klar, dass sie gegen den Abstieg spielen müssen. Nach der Vorrunde hielten beide auch noch Kontakt zu den nächsten Plätzen, so fehlten zu Platz 6 nur zwei Punkte. In der Rückrunde konnte nur noch Werben, u.a. mit einem Sieg gegen Handwerk, drei Punkte erspielen. Aber Werben gelang wenigstens die Überraschung der Rückrunde, als man Kreismeister Post Stendal mit dem 7:7 Unentschieden ins Straucheln brachte. Den Stendaler Handwerkern gelang in der Rückrunde kein Punktgewinn mehr. Das war natürlich zu wenig, um die Klasse zu halten. Dabei beweisen Ergebnisse von viermal 6:8 und zweimal 5:9, dass nur wenig fehlte, um Punkte zu erspielen. Das einem Handwerk-Spieler noch ein Unglücksfall passierte, kam erschwerend hinzu. Von mir kommen natürlich allerbeste Genesungswünsche!
Der SV Mahlwinkel III liegt mit 5:35 Punkten auf dem letzten Platz. Nach einem Punkt in der Vorrunde kamen in der Rückrunde noch vier Punkte hinzu. Die zwei Siege gelangen gegen beide Mitabsteiger. Auch Mahlwinkel III hat etliche knappe Niederlagen in der Ergebnisliste zu stehen. Im Vorjahr kam man mit 24:16 Punkten noch auf Platz 6. Das Aufrücken der beiden „Jungstars“ Tim Horstmann und Hannes Franke in höhere Mannschaften des Vereins konnten die Mahlwinkler aber nicht kompensieren.

Die Spielerrangliste führt unangefochten Dominique Deutsch vom SV Rochau mit 56:1 Spielen an. Nur Enrico Behrens (Post Stendal) konnte ihn einmal bezwingen und seine sonst reine Weste beschmutzen. E. Behrens war dann auch der zweitbeste Spieler der Saison. Er kam auf eine Spielbilanz von 43:7. Den dritten Rang teilen sich Uwe Stiller (TTC Lok Stendal II) und Roland Siedentop (Medizin Uchtspringe) mit je 45:12 Spielen.
Die Ranglistenersten im Doppel kommen von Post Stendal. E. Behrens / M. Junker weisen eine Spielbilanz von 15:2 auf. Ihnen folgen auf den Rängen 2 und 3 D. Deutsch / D. Rose (14:3, SV Rochau) und R. Rösler / A. Schröder (10:1, Germania Klietz).

KOL: Post Stendal – TTC Lok Stendal II 9:5

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Post Stendal gewinnt „Endspiel“

Dieses Spiel am letzten Mittwoch war für Post Stendal das „Endspiel“ um den Kreismeistertitel. Der SV Rochau lag vor diesem Spiel einen Punkt vor Post, und Rochau hatte auch ein besseres Spielverhältnis. Also musste für die Post-Spieler ein Sieg her, denn ein Unentschieden hätte wegen dem schlechteren Spielverhältnis nicht gereicht. Sowohl Post als auch der TTC Lok mussten mit Ersatzspielern antreten. Da war der Spielausgang, trotz der leichten Favoritenrolle für Post, nicht so vorhersehbar. Zumal auch beim Aufeinandertreffen in der Vorrunde nur ein knapper 8:6 Erfolg für Post heraussprang.

Für die Gastgeber begann die Begegnung nach Maß, denn beide Doppel wurden gewonnen. Das Post Duo E. Behrens / M. Junker hatte aber gegen M. Giesecke / J. Kolodjezak mächtig zu kämpfen, um das Lok-Doppel im Entscheidungssatz knapp mit 11:9 zu bezwingen. Das war für die Post-Spieler wichtig, denn sie konnten nun nicht gleich beruhigt aber mit einem besseren Gefühl in die Einzelrunden gehen.
In der ersten Einzelrunde hatte E. Behrens gegen W. Leopold zuerst Schwierigkeiten sich auf das Spiel des Lok-Spielers einzustellen und verlor den ersten Satz auch mit 8:11. Eine leichte Spielumstellung in den folgenden Sätzen brachte aber die Wende und diese gingen klar an den Post-Spieler. M. Junker verlor gegen U. Stiller glatt mit 0:3 und L. Gasper gewann mit dem 3:1 gegen J. Kolodjezak den vierten Spielpunkt für die Gastgeber. Nun kam es auf M. Giesecke an, im Spiel gegen D. Chmielewski die Gäste noch im Spiel zu halten. Die beiden Ersatzspieler in dieser Begegnung trafen mit ihren Stammmannschaften in der Kreisliga schon im März diesen Jahres aufeinander. Da verlor Giesecke glatt mit 0:3. Diesmal war der Lok-Spieler aber gut aufgelegt und konnte mit einem deutlichen 3:0 den Spieß umdrehen. Das brachte den TTC Lok wieder auf 4:2 heran.
Zu Beginn der zweiten Runde trafen die beiden Nr. 1, E. Behrens und U. Stiller, aufeinander. Das war auch das Spiel der Nr.2 gegen die Nr. 3 der Einzelrangliste in der KOL. Behrens schaffte es nur im dritten Satz entscheidende Gegenwehr zu leisten und verlor das Spiel mit 1:3. M. Junker gewann das Spiel gegen W. Leopold, wo man viele lange Ballwechsel verfolgen konnte, mit 3:1. Das M. Giesecke an diesem Abend gut aufgelegt war, zeigte er auch gegen L. Gasper, den er mit 3:1 bezwang. Mit dem gleichen Ergebnis besiegte D. Chmielewski Lok-Spieler J. Kolodjezak. Zwischenstand 6:4.
Jetzt brauchte Post noch unbedingt zwei Punkte. Den Post-Spielern war anzumerken, dass sie das auch unbedingt wollten. So hatte U. Stiller mächtig zu kämpfen, um sich gegen L. Gasper knapp mit 3:2 durchzusetzen und den TTC Lok auf 6:5 heranzubringen. Danach gab es aber für die Gäste nichts mehr zu gewinnen. Die restlichen drei Spiele gingen alle klar mit 3:0 an die Gastgeber.
Mit dem 9:5 Endstand in diesem entscheidenden Spiel sicherte sich Post Stendal mit einem Punkt Vorsprung vor dem SV Rochau die Kreismeisterschaft in dieser Saison. Herzlichen Glückwunsch.

Spielerpunkte:
Post Stendal: Behrens, Junker, Chmielewski (je 2,5); Gasper (1,5)
TTC Lok Stendal II: Stiller (3); Giesecke (2); Kolodjezak, Leopold

Kreisoberliga Vorrundenrückblick 2016/17

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D. Deutsch noch ohne Niederlage

D. Deutsch (Rochau) Archivfoto

Der Absteiger aus der Bezirksklasse, Post Stendal, führt zur Saisonhalbzeit mit 17:3 Punkten die Tabelle an. Bei gleicher Leistung in der Rückrunde wäre eine direkte Rückkehr in die Bezirkslasse möglich. Die einzige Niederlage (5:9) gab es am 2. Spieltag gegen Germania Klietz. Einen weiteren Punkt verlor Post gegen Aufsteiger Rot-Weiß Werben als man mit zwei Ersatzspielern antrat. Solche „unnötigen“ Punktverluste sollten sie in der Rückrunde vermeiden, dann ist der Kreismeistertitel möglich.
Nur mit einem Punkt Abstand folgt der SV Rochau auf Platz 2. Die Rochauer verloren jeweils nur knapp mit 6:8 gegen Spitzenreiter Post und den Drittplatzierten Klietz. Wenn alles ideal läuft, wären da in der Rückrunde durchaus Siege möglich, zumal man mit Dominique Deutsch den absoluten Spitzenspieler der KOL in den eigenen Reihen hat. Und mit Nachwuchsspieler Julien Balfanz, der bei seinen drei Auftritten in der Vorrunde schon mit 5:4 Spielen ein positives Spielkonto vorweisen kann, steht ein guter Nachwuchsspieler bereit.
Auch Germania Klietz, auf Platz 3 mit 15:5 Punkten, kann noch im Kampf um den Kreismeistertitel eingreifen. Die Klietzer konnten gegen die beiden Ersten zwei Siege verbuchen, und könnten ganz oben stehen, wenn sie nicht gegen andere Mannschaften Punkte eingebüßt hätten. Die eine 5:9 Niederlage mussten sie gegen Kläden hinnehmen. Dazu kommen drei Unentschieden gegen TTC Lok III und an den beiden letzten Spieltagen gegen Altmark Iden und TTC Lok II. Da ging ihnen zur Saisonhalbzeit wohl die spielerische Luft aus, wie auch das Ausscheiden im Pokal gegen Handwerk zeigt.

Mit 14:6 Punkten steht etwas überraschend Medizin Uchtspringe auf Platz 4. Die Uchtspringer hatten in den letzten Jahren immer gegen den Abstieg gekämpft. Dass es dieses Jahr nicht so ist, liegt vor allem an Roland Siedentop, der Uchtspringe den entscheidenden Schub gab. Die drei Niederlagen musste man gegen die drei Erstplatzierten hinnehmen. Alle anderen Mannschaften hatte Uchtspringe eindeutig im Griff. Vielleicht kann Uchtspringe noch auf Platz 3 nach der Rückrunde springen.
Der letztjährige Kreismeister SV Altmark Iden folgt mit 12:8 Punkten auf Platz 5. Das ihr Bester, Thomas Seidel, nur an zwei Partien mitwirken konnte, konnten die Idener verständlicherweise nicht so einfach kompensieren. Trotzdem verloren sie nur knapp mit 6:8 gegen Rochau und erzielten gegen Klietz ein 7:7 Unentschieden. Sollte Th. Seidel in der Rückrunde wieder mitwirken, kann Iden entscheidend den Titelkampf beeinflussen.

Die zweite Tabellenhälfte und damit der Kampf gegen den Abstieg beginnt mit Platz 6. Ab hier haben alle Mannschaften ein negatives Punktekonto. Platz 6 und Platz 10 trennen dabei nur zwei Punkte. Auf den Plätzen 6 und 7 liegen die 2. und 3. Mannschaft des TTC Lok Altmark Stendal mit je 8:12 Punkten. TTC Lok II erzielten mit dem 7:7 gegen Klietz ihr bestes Ergebnis. Zur Rückrunde muss die Mannschaftsmeldung, wie beim TTC Lok gewohnt, nach der Vorrunde verändert werden. Zur Rückrunde bleibt nur ihr bester Mann, Uwe Stiller, der Mannschaft erhalten. Rein statistisch ist die notwendig gewordene Veränderung eine Verstärkung der Mannschaft. Sollte dies eintreffen, dürfte der Klassenerhalt sicher sein.
TTC Lok III hat in der Rückrunde ein völlig anderes Gesicht. Eine Verschlechterung ist aber nicht eingetreten. Auch ihnen ist, wenn nichts schief läuft, der Klassenverbleib zuzutrauen.
Der Klädener SV liegt zur Halbzeit mit 7:13 Punkten auf Platz 8. Das ist nur ein Punkt Abstand auf den ersten Abstiegsplatz. 2014/15 war Kläden noch Dritter. Aber auch hier gibt es mit dem Abgang ihres Besten, Markus Arnold, einen entscheidenden Grund. Für Kläden wird es in der Rückrunde darauf ankommen, entscheidend gegen die anderen Abstiegsgefährdeten zu punkten.

Mit je 6:10 Punkten liegen die beiden Aufsteiger HSV Stendal und Rot-Weiß Werben auf den Plätzen 9 und 10, die am Saisonende den Abstieg bedeuten würden. Handwerk konnte die beiden Partien gegen Werben und den Letzten Mahlwinkel III deutlich gewinnen. Dazu kommt ein Sieg am letzten Spieltag gegen Kläden. Wenn Handwerk diesen Schwung zum Ende der Vorrunde, bei dem auch der Pokalerfolg über Klietz heraussprang, in die Rückrunde mitnehmen kann, ist ein Verbleib in der höchsten Liga des Kreises möglich. Den Kampf gegen den Abstieg kennen sie ja aus den letzten Jahren zur Genüge.
Für Rot-Weiß Werben ist der 10. Platz als Aufsteiger nicht so schlecht. Immerhin sind sie nur durch den Aufstiegsverzicht von Iden II in die KOL gekommen. Aber sie liegen nur zwei Punkte hinter Platz 6. Immerhin hat Werben dem Spitzenreiter Post Stendal, auch wenn ersatzgeschwächt, einen Punkt abgenommen. Auch das 9:5 über TTC Lok II zeigt ihre Möglichkeiten. Da ist also, nicht nur theoretisch, der Klassenerhalt durchaus möglich.
Abgeschlagen auf Platz 11 rangiert der SV Mahlwinkel III mit 1:19 Punkten. Der eine Punkt resultiert aus dem Unentschieden am letzten Spieltag gegen den ersatzgeschwächten TTC Lok III. Die sechs Punkte Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz noch aufzuholen, scheint aus heutiger Sicht unmöglich. Selbst wenn Mahlwinkel, wie schon öfter bewiesen, einen oder zwei gute junge Nachwuchsspieler hervorbringt, wird es sehr schwer.

In der Vorrunde ungeschlagen blieb der Ranglistenerste Dominique Deutsch (SV Rochau). In seinen 30 Spielen konnte ihn kein Gegner bezwingen. Dabei musste er nicht einmal in den Entscheidungssatz. Man darf gespannt sein, ob er diese überragende Leistung in der Rückrunde wiederholen kann. Dann dürfte D. Deutsch der Erste sein, der es schafft, in der höchsten Spielklasse des Kreises in einer Saison unbesiegt zu bleiben. Ich habe in den mir vorliegenden Ergebnishistorien jedenfalls nichts anderes gefunden. Wenn noch jemand Ergebnislisten aus der „Vor-click-tt-Zeit“ hat, den bitte ich sich bei mir zu melden.
Den zweiten Ranglistenplatz hat zur Saisonhalbzeit Enrico Behrens (Post Stendal) mit 22:4 Spielen inne. Auf dem dritten Rang liegen gleich drei Spieler mit je 23:7 Spielen. Dies sind Roland Siedentop (Medizin Uchtspringe), Uwe Stiller (TTC Lok A. Stendal II) und Andreas Schröder (Germania Klietz).
Die Doppelrangliste führen R. Rösler / A. Schröder (Germania Klietz) mit 9:1 Spielen an. Knapp dahinter folgen mit je 8:1 Spielen D. Deutsch / D. Rose (SV Rochau) und E. Behrens / M. Junker (Post Stendal)