Tischtennisfreunde Stendal

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Kreisliga 2014/15

Hier im Bereich der Kreisliga (links im Menü) gibt es alle Statistiken und Spielberichte der Staffel der Saison 2014/15.
In den Ranglisten werden nur Spieler mit mindestens 4 Einsätzen und mindestens 6 gespielten Einzeln aufgeführt.
Mannschaften, die ihre Spielberichte oder auch Fotos hier veröffentlichen wollen, können mir ihre Berichte / Fotos per Email schicken.

Saisonrückblick 2014/15 Kreisliga

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Havelberg überrascht die Favoriten

Der Ausgang am Ende der Saison mit Staffelsieger SV Havelberg (28:8 Punkte) war vorher nicht so zu erwarten. Der SV Havelberg hatte in der letzten Spielzeit gerade so Platz 8 erreicht. Ein Grund war, dass gleich vier Mannschaften nach der letzten Saison in die KOL und höher aufrückten. Das gute Abschneiden von Havelberg hat aber auch interne Gründe. Der junge Martie Hille konnte sich weiter verbessern und wurde zum stärksten Spieler der Mannschaft. Er etablierte sich sogar zum besten Spieler der Kreisliga. Mit Altmeister Alfred Schröder bildete M. Hille auch das beste Doppel der Saison. Das brachte den entscheidenden Vorteil gegenüber den stärker eingeschätzten Mannschaften von Tangermünde III und Post Stendal II. In der Rückrunde konnten beide direkten Konkurrenten in heimischer Halle besiegt werden. Nächste Saison kann sich Havelberg in der Kreisoberliga beweisen. Mal sehen, wie sich M. Hille dort schlägt.

Einen Punkt hinter Havelberg kam Aufsteiger TSV Tangermünde III (27:9 Punkte) auf den 2. Platz. Sie waren durch die gemeldeten Spieler als Hauptfavorit anzusehen. Den zweiten Aufstiegsplatz sicherten sie sich aber. Gegen die beiden Aufstiegskonkurrenten gab es in der Rückrunde Niederlagen. Diese ließen aber gegen andere Mannschaften Punkte liegen. So war es bis zum letzten Spieltag spannend. Hier büßte Tangermünde mit dem 7:7 gegen den nun feststehenden Absteiger Aufbau Stendal den einen Punkt Rückstand zu Havelberg ein. Da Tangermündes Bester H. Epperlein da nicht mehr mitwirken durfte, waren der zweite Platz und damit der Aufstieg sogar gefährdet. Bei einer Niederlage wäre nämlich Post Stendal II aufgrund des besseren Spielverhältnisses auf Platz 2 gekommen.
Für den Dritten Post Stendal II (26:10 Punkte) sind die letzten Spiele ganz dumm gelaufen. Am drittletzten (5:9 gegen Werben) und vor allem am vorletzten (6:8 ersatzgeschwächt gegen Eichstedt) Spieltag büßte man wichtige Punkte ein. Diese beiden Niederlagen kosteten sogar den Staffelsieg und damit den Aufstieg. Eine Niederlage weniger hätte schon, aufgrund des besseren Spielverhältnisses, zum Staffelsieg gereicht. Post II hatte mit André Brett den anderen Spitzenspieler der Kreisliga in ihren Reihen, der auch in der Bezirksklasse erfolgreiche Auftritte zeigte.

Auf den vierten Platz, mit 3 Punkten Rückstand zu Post, kam der nächste Aufsteiger Rot-Weiß Werben ein. Das kann man als gelungenen Einstand für einen Aufsteiger bezeichnen. Nach der schon guten Vorrunde lief es für Werben als Rückrundenzweiter noch besser. Mit dem 9:5 Erfolg gegen Post II bestimmte man sogar über die Aufstiegsplätze mit. Neuzugang R. Hillbring schlug prächtig ein und war am guten Abschneiden mitverantwortlich.
Die Plätze 5 und 6 belegten die etablierten Mannschaften der Kreisliga Altmark Iden II und SV Eichstedt mit je 19:17 Punkten. Iden II startete, nach einer positiven Vorrunde, mit dem 9:5 Sieg über Staffelsieger Havelberg gut in die Rückrunde, war dann aber danach in den Leistungen zu schwankend, um den Anschluss nach oben in der Tabelle zu schaffen. Das U. Bethkenhagen die ganze Saison nicht mitspielen konnte, war für die Idener natürlich nicht günstig.
Auch Eichstedt konnte die Leistung aus der Vorrunde (nur 2 Punkte Abstand zu den drei Spitzenmannschaften) in der Rückrunde nicht wiederholen. Erst zum Schluss der Rückrunde klappte es mit den Siegen über Post II und Werben besser.
Auch der Siebente, Aufsteiger SV Mahlwinkel IV, gehört mit 16:20 Punkten noch zum Mittelfeld. Die Mahlwinkler zeigten in der Rückrunde vor allem bei den Siegen gegen Iden II und Eichstedt gute Leistungen und hätten fast noch am vorletzten Spieltag Tangermünde III (6:8) ein Bein gestellt. Bei Mahlwinkel IV ließ besonders der junge Tim Horstmann aufhorchen. Er wird wohl in der nächsten Saison in höheren Ligen zu sehen sein.

Die Mannschaften auf den Plätzen 8 bis 10 spielten die ganze Saison gegen den Abstieg. Auch der letzte und vierte Aufsteiger, Rossauer SV, schaffte als Tabellenachter den Klassenerhalt. Das war nach der Vorrunde noch nicht absehbar. Denn da lagen die Rossauer mit 0 Punkten am Tabellenende. In der Rückrunde steigerten sich alle Spieler und konnten so nach und nach Punkte einfahren. Der Höhepunkt dabei war der 8:6 Erfolg über Tabellenspitzenreiter SV Havelberg. Als dann am drittletzten Spieltag der direkte Konkurrent Aufbau Stendal 10:4 bezwungen werden konnte, war der Klassenerhalt perfekt.
Auf Platz 9 landete, mit zwei Punkten Rückstand zu Rossau, Aufbau Stendal. In der letzten Saison konnte sich Aufbau durch eine gute Rückrunde dem Abstieg entziehen, das gelang diesmal nicht. Gründe waren, dass Routinier B. Jung nicht mehr so auftrumpfen konnte und dass Verletzungen Spieler behinderten. Es ist abzuwarten, ob Aufbau noch einmal die Rückkehr in die Kreisliga schafft.
ZSG Seehausen II belegt mit 6 Punkten den letzten Platz. Im vorigen Jahr durch Umgruppierung noch glücklich in der Kreisliga geblieben, geht es nun zurück in die 1. Kreisklasse. Seehausen II erspielte mit zwei Siegen in der Rückrunde einen mehr als in der Vorrunde. Das war aber zu wenig, um die Klasse zu halten. Gegen Havelberg (ohne M. Hille) wäre fast eine Überraschung geglückt. Nach Führung unterlag man noch knapp mit 6:8. Nun können die Seehäuser in der 1. KK einen neuen Anlauf unternehmen.

Bester Einzelspieler in dieser Saison war Nachwuchsspieler Martie Hille vom SV Havelberg. Er brachte es auf eine Spielbilanz von 42:5 Spielen. Man darf gespannt sein, wie er sich in der nächsten Saison in der Kreisoberliga durchsetzen kann. Mindestens auf gleichem Niveau liegt der Zweite André Brett (Post Stendal II) mit 31:2 Spielen. In der Vorrunde konnte Brett nur sporadisch in seiner Mannschaft mitwirken, da er in der 1. Manschaft (BKL) aushelfen musste. Die zwei Niederlagen kassierte er in der Rückrunde gegen M. Hille und den Ranglistendritten L. Homann (Rot-Weiß Werben). Homann kann eine Spieldifferenz von 41:10 aufweisen.
Auch das beste Doppel kommt aus Havelberg. Hier hat ebenfalls M. Hille mit Altmeister A. Schröder und 11:2 Spielen die Nase vorn. Ihnen folgen B. Kurth / R. Marschke (11:4, Altmark Iden) und R. Klein / W. Hubert (11:5, Rossauer SV).

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