Tischtennisfreunde Stendal

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AB TTVSA zur WO

Auszüge aus den AB des TTVSA zur WO des DTTB

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Auszüge aus den Ausführungsbestimmungen des TTVSA zur Wettspielordnung des DTTB

Punkt 8: Ersterteilung einer Spielberechtigung [B 3 der WO]

Spieler, die erstmalig eine Spielberechtigung erhalten, können vor Beginn einer Halbserie für den Mannschaftsspielbetrieb des TTVSA nachgemeldet und müssen entsprechend ihrer Spielstärke eingereiht werden. Für diese Spieler ist in „click-TT“ ein Antrag auf Erstspielberechtigung mit Namen, Vornamen und Geburtsdatum einzureichen.

Punkt 10: Wiederaufleben einer Spielberechtigung [B 7 der WO]

Für das Wiederaufleben einer Spielberechtigung gelten analog die Bestimmungen wie für die Ersterteilung einer Spielberechtigung [sh. Ziffer 8].

Punkt 18d: Austragungssysteme bei Turnieren

Punktsystem "Jeder gegen Jeden": Über die Platzierung entscheidet die größere Differenz zwischen gewonnenen und verlorenen Spielen. Unter Spieldifferenzgleichen entscheidet die größere Differenz zwischen gewonnenen und verlorenen Sätzen. Ist auch diese bei zwei oder mehreren Spielern gleich, so entscheiden deren Spiele untereinander (Spiel-, Satz- und ggf. Balldifferenz).

Punkt 22: Anzahl der Tische

Die Mannschaftskämpfe von Sechser- und Vierermannschaften sind an zwei Tischen auszutragen. Nur bei Einverständnis beider Mannschaften kann an drei Tischen gespielt werden.

Punkt 23: Spielklassen

  • d) Will eine Mannschaft auf die Teilnahme an den Punktspielen verzichten, muss sie diesen Verzicht bis spätestens 10. Juni vor Beginn des Spieljahres dem zuständigen Staffelleiter melden. Die verzichtende Mannschaft kann auf Wunsch in eine tiefere Spielklasse eingestuft werden.
  • e) Erfolgt ein Verzicht (Anm.: auf die Teilnahme an den Punktspielen) erst nach dem 10. Juni vor dem Beginn des Spieljahres gilt dies als Zurückziehung. Die verzichtende Mannschaft ist Absteiger aus der betreffenden Spielklasse.
  • f) Mit Ausnahme der tiefsten Spielklasse der Damen dürfen nur zwei Mannschaften eines Vereins in einer Staffel spielen. Erhöht sich die Anzahl der Mannschaften eines Vereins durch Auf- oder Abstieg auf drei, ist die unterste Mannschaft in die nächsttiefere Klasse zurückzustufen. Mannschaften, die sich durch eine Meisterschaft das Aufstiegsrecht erkämpft haben aber aufgrund der Tatsache, dass bereits zwei Mannschaften des Vereins in der darüber liegenden Liga spielen, nicht aufsteigen dürfen, werden bei der Existenz von mehreren Staffeln in eine Parallelstaffel eingegliedert.

Punkt 25: Auf- und Abstiegsregelung

  • a) (Aufstieg) Alle Staffelsieger (Ausnahme siehe Ziffer 23 f) haben das Recht, in die nächste Spielklasse aufzusteigen, wobei jeder Kreis-/Stadtverband bei Verzicht der aufstiegsberechtigten Mannschaften nach eigenem Ermessen über seinen Aufsteiger aus der höchsten Kreisspielklasse in die Bezirksklasse bestimmen kann. Spielen mehrere Mannschaften eines Vereins in einer Staffel, kann nur die ranghöchste Mannschaft das Aufstiegsrecht erkämpfen.
  • d) (Abstieg) Aus allen Staffeln mit 10 und 11 Mannschaften steigen alle Mannschaften ab Platz 9 ab; aus allen Staffeln mit zwölf und mehr Mannschaften steigen die drei letzten Mannschaften ab.

Punkt 26: Spielansetzungen

  • a) Die Spiele von Mannschaften eines Vereins gegeneinander sind zu Beginn einer Serie anzusetzen.
  • b) Bei Neuansetzungen und Verlegungen einzelner Spiele dürfen die Schlusstermine der Rückrunde nicht überschritten werden. Dabei sind die Ansetzungen des letzten Rückrundenspieltages am gleichen Datum vorzunehmen.

Punkt 27: Mannschaftsaufstellungen

  • a) Die Aufstellung der Mannschaften hat entsprechend der Spielstärkenreihenfolge so zu erfolgen, dass eine Rangfolge vom ersten Spieler der ersten Mannschaft bis zum letzten Spieler der untersten Mannschaft entsteht.
  • b) Die Mannschaftsmeldung für die Vorrunde ist bis spätestens 31.07. durch die Vereine in „click-TT“ einzugeben. Analog ist mit der Mannschaftsmeldung für die Rückrunde bis zum 15.12. zu verfahren.
  • d) Die Genehmigung oder Änderung (Anm.: der Mannschaftsmeldung) [auf der Grundlage der Staffelleiterordnung] obliegt dem Staffelleiter vor der Vor- oder Rückrunde. Die Genehmigung wird in „click-TT“ dokumentiert. ... Im Verlauf der Vor- oder Rückrunde ist eine Änderung der Mannschaftsaufstellung nicht möglich.
  • f) Bei verlegten oder neu angesetzten Spielen gilt die zum neuen Spieltermin gültige Mannschaftsaufstellung.

Punkt 28: Abweichungen von der Spielstärke (Sperrvermerke)

  • a) Abweichend von der tatsächlichen Spielstärke können Spieler nur zu Beginn einer Spielzeit auf Wunsch des Vereins und mit Zustimmung der betroffenen Spieler auf den ersten Positionen einer unteren Mannschaft aufgestellt werden. Ein entsprechender schriftlicher Antrag ist fristgerecht zusammen mit der Mannschaftsaufstellung - unterschrieben vom Spieler und dessen Verein - einzureichen.
  • b) Diese Spieler erhalten einen Sperrvermerk und verlieren das Recht, während der gesamten Spielzeit in einer oberen Mannschaft des Vereines eingesetzt zu werden, auch nicht als Ersatz. Ein Aufrücken solcher Spieler zur Rückrunde ist nicht erlaubt.
  • d) Nach Beendigung der Vorrunde und vor Beginn der Rückrunde kann ein Sperrvermerk aufgehoben werden, wenn er aufgrund von Veränderungen in der Spielstärke nicht länger gerechtfertigt ist.
  • e) Zu Beginn der Rückrunde ist für Spieler ein Sperrvermerk zu erteilen, die aufgrund von Veränderungen der Spielstärke in eine obere Mannschaft des Vereins aufrücken müssten, aber in ihrer bisherigen Mannschaft verbleiben wollen.
  • f) Die Anzahl der Sperrvermerke innerhalb einer Mannschaft richtet sich nach der Anzahl der aus der oberen Mannschaft erforderlichen Zurückstufungen.

Punkt 29: Stammspieler

  • a) Die in der Mannschaftsaufstellung aufgeführten Spieler sind Stammspieler. Kein Spieler darf gleichzeitig in mehreren Mannschaften als Stammspieler aufgeführt werden.
  • b) Die Anzahl der Stammspieler einer Mannschaft muss ständig mindestens ihrer Sollstärke entsprechen.
  • e) Wenn ein oder mehrere für die Mannschaft gemeldete Spieler fünfmal in ununterbrochener Reihenfolge nicht an Mannschaftskämpfen teilgenommen haben, und ohne diese Spieler die Sollstärke an Stammspielern nicht gewährleistet ist, müssen für die laufende Halbserie die Spieler ab Platz 1 der nachgeordneten Mannschaft aufrücken. Die Spielberechtigung für die in Folge gefehlten Spieler bleibt erhalten.
  • f) Wenn ein Stammspieler ausscheidet, weil er in eine höhere Mannschaft aufrückt, sich aus dem Verein oder als aktiver Spieler abmeldet o. ä., rückt vom Zeitpunkt des Ausscheidens automatisch der nächste Spieler nach. Das Aufrücken ist auch für alle nachgeordneten Mannschaften erforderlich, für die im Prozess des Aufrückens die Sollstärke an Stammspielern nicht mehr gewährleistet ist. Spieler mit einem Sperrvermerk werden beim Aufrücken übersprungen.
  • g) Die Vereine sind verpflichtet, in derartigen Fällen ihre Mannschaft innerhalb von 48 Stunden umzumelden, ohne eine Aufforderung der spielleitenden Stelle abzuwarten. Die Mannschaftsänderungen zu e] und f] werden durch die betroffenen Staffelleiter vorgenommen und in „click-TT“ dokumentiert. Die Staffelleiter sind verpflichtet, die vorgenommenen Änderungen sofort den Vereinen und nachgeordneten Staffelleitern über den in „click-TT“ eingestellten Emailverteiler mitzuteilen.
  • h) Werden Spieler, die für ihre bisherige Mannschaft die Spielberechtigung verloren haben, dennoch wieder in Mannschaftskämpfen dieser Mannschaft eingesetzt, so gelten sie als nicht spielberechtigt.

Punkt 30: Ersatzspieler

  • a) Ersatzspieler werden in der gemeldeten Reihenfolge aus den unteren Mannschaften entnommen, aber niemals aus höheren. Spieler mit Sperrvermerk haben während der gesamten Spielzeit keine Berechtigung, in einer höheren Mannschaft als Ersatzspieler eingesetzt zu werden.
  • b) Nach seinem vierten Einsatz als Ersatzspieler innerhalb einer Vor- oder Rückrunde in der gleichen Mannschaft ist der betreffende Spieler nur noch für diese Mannschaft und für übergeordnete Mannschaften für die Dauer der Vor- oder Rückrunde spielberechtigt. Die Mitwirkung in Spielen mit kampfloser Wertung oder in Spielen gegen später zurückgezogene Mannschaften zählt als ein Einsatz.
  • d) Ein Spieler darf nicht gleichzeitig in zwei Mannschaften eingesetzt werden [z.B. als Stammspieler und als Ersatzspieler in einer übergeordneten Mannschaft], wenn sich die Spielzeiten der beiden Mannschaftswettkämpfe überschneiden. Erfolgt dennoch ein solcher Einsatz, gilt dieser Spieler für die übergeordnete Mannschaft als nicht spielberechtigt.
  • e) Im Spiel der Vereinsmannschaften gegeneinander muss bei Unvollständigkeit der höheren Mannschaft aus der unteren Mannschaft aufgerückt werden.

Punkt 31: Mannschaftsführer

Jede Mannschaft hat vor dem Kampf einen verantwortlichen Mannschaftsführer zu benennen, der allein zur Vertretung seiner Mannschaft berechtigt ist. Er braucht nicht zu den beteiligten Spielern zu gehören.

Punkt 32: Einreihen von Neuzugängen

Neu für den Verein spielberechtigt werdende Spieler müssen nach der Spielstärke eingereiht werden. Diese Einstufung ist durch den Staffelleiter zu genehmigen. Durch einen Neuzugang kann eine Herunterstufung und eine Änderung in nachgeordneten Mannschaften vorgenommen werden. Die Rangfolge aller Mannschaftsaufstellungen darf dabei nicht geändert werden.
Bei Ersterteilung bzw. Wiederaufleben einer Spielberechtigung ist analog zu verfahren.

Punkt 33: Mannschaftsaufstellung bei Entscheidungsspielen

Entscheidungs-, Auf- und Abstiegsspiele gelten als Fortsetzung der Rückrunde. Es können nur Spieler eingesetzt werden, die für mindestens drei Spiele der Rückrunde spielberechtigt waren.

Punkt 35: Begrüßung

  • a) Beide Mannschaften stellen sich vor dem Spiel zur Begrüßung auf.
  • b) Mit der Begrüßung durch den Gastgeber werden die Mannschaftsaufstellungen verlesen ...

Punkt 36: Überprüfung der Spielberechtigung

  • a) Bei allen Punkt- und Pokalspielen sowie Veranstaltungen in Turnierform ist die genehmigte Mannschaftsaufstellung (Ausdruck aus „click-TT“) auf Verlangen dem gegnerischen Mannschaftsführer bzw. dem OSR vorzulegen.

Punkt 37: Verlegung von Spielterminen

  • a) In begründeten Fällen kann vom zuständigen Staffelleiter eine Spielverlegung vorgenommen werden. Der Antrag eines Vereins auf Spielverlegung soll spätestens 16 Tage [Poststempel] vor dem Termin gestellt werden. Bei kurzfristig erfolgenden Ein- bzw. Nachladungen zu offiziellen regionalen und nationalen Veranstaltungen kann einer Spielverlegung auch noch innerhalb der vorgenannten Frist zugestimmt werden.
  • c) Begründete Fälle sind u.a., wenn Stammspieler zu Veranstaltungen des DTTB/MTTV/TTVSA sowie des Gehörlosen- und Behindertenverbandes herangezogen werden oder wenn nachweisbar das Spiellokal ausfällt. Veranstaltungen der Kreis-/Stadtverbände sind kein Verlegungsgrund für Mannschaften der höheren Ebene.
  • d) Eigenmächtig verlegte Spiele werden für beide Mannschaften als verloren gewertet.
  • (Anmerkung: Punkt 3.5 der DB Spielbetrieb TTKV Stendal beachten!)

Punkt 38: Spielbereitschaft

  • a) Das Spiel hat pünktlich zur festgelegten Anfangszeit zu beginnen. Ist ein Spieler zwei Minuten nach Aufruf nicht spielbereit, so geht dieses Spiel kampflos an den Gegner. Bei Fehlen beider Gegner wird der Punkt nicht gewertet und in der Abwicklung des Kampfes fortgefahren.
  • b) Das Spiel ist auch bei einem verspäteten Antreten der Gastmannschaft noch auszutragen, wenn die Verspätung 30 Minuten nicht übersteigt. Die Verspätung ist von der Gastmannschaft innerhalb von 48 Stunden an den Staffelleiter schriftlich zu begründen.
  • c) Fällt ein Spiel wegen Nichterscheinen der Gastmannschaft aus, so kann es neu angesetzt werden, wenn das Nichterscheinen durch höhere Gewalt verursacht war. Der rechtzeitige Reiseantritt der Gastmannschaft ist nachzuweisen.
  • d) Begründet eine Mannschaft ihre Verspätung oder ihr Ausbleiben mit dem Ausfall eines privaten Verkehrsmittels, so unterliegt sie der Beweispflicht gegenüber dem Staffelleiter. Dieser entscheidet über eine evtl. Neuansetzung.

Punkt 39: Nichtantreten

  • a) Tritt eine Mannschaft, außer in begründeten Fällen, nicht an, so hat sie dem Gegner seine Kosten zu ersetzen. Das Spiel wird kampflos für den Gegner als gewonnen gewertet.
  • b) Eine Mannschaft muss in folgender Mindeststärke antreten:
    4 Spieler bei 6er-Mannschaften
    3 Spieler bei 4er-Mannschaften
    2 Spieler bei 3er-Mannschaften
    2 Spieler bei 2er-Mannschaften
  • c) Nicht spielberechtigte Spieler zählen nicht für die Erreichung der Mindeststärke.
  • d) Bei Nichtantreten der Gastmannschaft in der Vorrunde erhält diese auch für die Rückrunde eine Spielansetzung beim Gegner. Mannschaften, die in der Rückrunde nicht antreten, haben auf Verlangen des Gegners die Fahrtkosten aus der Vorrunde (Fahrgelder für öffentliche Verkehrsmittel bzw. Kilometerpauschale für einen PKW bei Dreier- und Zweier-Mannschaften oder für zwei PKW bei Sechser- und Vierer-Mannschaften) zu erstatten.

Punkt 40: Spielberichte

  • a) Der ... Spielberichtsbogen ... ist von der Heimmannschaft vollständig auszufüllen. Bei Spielern gleichen Namens sind auch die Vornamen aufzuführen. Beide Mannschaftsführer haben sich davon zu überzeugen, dass die Reihenfolge der Spiele richtig eingetragen wird.
  • b) Bei Ersatzspielern ist zu vermerken, in welcher unteren Mannschaft und auf welchem Platz sie als Stammspieler gemeldet wurden.
  • c) Im Falle des Nichtantretens einer Mannschaft ist von der anwesenden Mannschaft ein Spielbericht mit dem entsprechenden Vermerk auszufüllen und dem Staffelleiter zu übersenden.
  • d) Die Spielberichtsformulare sind in zweifacher Ausfertigung auszustellen. Je ein Exemplar erhalten die beiden Mannschaften.
  • e) Die Originale der Spielformulare sind vom Gastgeber bis zum Ende des Spieljahres aufzubewahren. Sofern durch Vermerk auf dem Spielberichtsformular ein Protest eingelegt wurde, ist das Original innerhalb von 24 Stunden nach Spielende an den Staffelleiter zur Absendung zu bringen.
  • f) Die Meldung der Spielergebnisse in „Click-TT“ muss spätestens zwei Stunden nach Spielende per sms oder Ergebniseingabe durch die Heimmannschaft erfolgen. Das Spielformular muss spätestens 24 Stunden
    nach Spielende durch die Heimmannschaft eingegeben werden. (Anm.: Im TTKV Stendal abweichende Regelung, siehe Pkt. 4.2 DB Spielbetrieb TTKV Stendal )

Punkt 41: Kampflose Wertung

  • a) Ein Spiel wird einer Mannschaft als verloren und dem Gegner als gewonnen gewertet, wenn sie
    a.a) einen Spieler einsetzt, der für den Verein oder die Mannschaft bzw. den Platz in der Mannschaft keine Spielberechtigung hat. In der Mannschaftsmeldung nicht aufgeführte Spieler, falsch eingereihte Ersatzspieler, Verschieben oder Vertauschen der Reihenfolge usw. gelten als nicht spielberechtigt für den Platz in der Mannschaft;
    a.b) nicht mit der geforderten Mindeststärke antritt;
    a.c) sofern erforderlich, nicht aufrückt;
    a.d) einen Spielabbruch verschuldet:
    a.e) vom Verband oder einer Instanz des Verbandes an dem Spieltermin gesperrt ist;
    a.f) durch eigenes Verschulden nicht oder zu spät antritt;
    a.g) Spieler einsetzt, die den geforderten Identitätsnachweis nicht erbringen;
  • b) Ein einzelnes Spiel wird als verloren gewertet, wenn
    b.a) ein Spieler/Paar einen Satz aufgibt, bevor ein an diesem Spiel beteiligter Spieler / beteiligtes Paar die zum Satzgewinn erforderlichen Punkte erreicht hat.
    b.b) festgestellt wird, dass ein Spieler mit nicht von der ITTF zugelassenem Kleber oder mit nicht von der ITTF zugelassenen Schlägerbelägen antritt und sich weigert, unverzüglich Abhilfe zu schaffen.
    b.c) Auf der Grundlage der TT-Regeln (A) ist mit Beginn des 1. Aufschlages in einem Spiel ein Schlägerwechsel nicht mehr möglich. Der Schläger hat auch in den Spielpausen am Tisch zu verbleiben. Zuwiderhandlungen und eine mutwillige Zerstörung des Schlägers führen zur Disqualifikation des Spielers und damit zum Punktverlust für das Spiel.
  • c) Nicht gespielte Sätze (unvollständiges Antreten, Verletzung eines Spielers usw.) gehen mit 11:0 Bällen in die Wertung. Beim Fehlen von Spielern in beiden Mannschaften werden die Spielansetzungen zwischen fehlenden Spielern nicht in die Gesamtwertung einbezogen.
  • d) Verstoßen beide Mannschaften gegen die einschlägigen Bestimmungen, ist das Spiel für beide als verloren mit 0:2 Punkten zu werten. Ein entsprechender Hinweis in der Tabelle ist anzubringen.
  • e) Ebenso wird ein Spiel für beide Mannschaften mit 0:2 Punkten als verloren gewertet, wenn bei unvollständigem Antreten einer oder beider Mannschaft(en) Satzergebnisse für abwesende Spieler eingetragen werden, da dies einer Urkundenfälschung gleichkommt.
  • f) Wird wegen Verstoßes gegen die Bestimmungen der WO und AB auf Punktverlust entschieden, ist dies den betreffenden Mannschaften unter Aufführung der Gründe mitzuteilen. Ist bei der Entscheidung auf Punktverlust gleichzeitig eine Ordnungsgebühr auszusprechen, ist dies zusätzlich aufzuführen und zu begründen.

Punkt 43: Streichung, Abstieg, Zurückziehung

  • a) Eine Mannschaft, die während der Spielzeit insgesamt dreimal ein Punktspiel kampflos abgibt, wird aus der betreffenden Klasse gestrichen.
  • b) Eine Mannschaft, die nachweislich ein Spielergebnis zum Zwecke der Begünstigung und/oder Benachteiligung anderer Mannschaften in nicht korrekter Weise beeinflusst hat, kann von der zuständigen Stelle aus der Spielklasse gestrichen werden.
  • c) Streichung oder Zurückziehung einer Mannschaft zieht den Abstieg zumindest in die nächsttiefere Klasse nach sich. Alle von dieser Mannschaft ausgetragenen Spiele werden für ungültig erklärt.
  • d) Sowohl bei Streichung, als auch bei Zurückziehung einer Mannschaft werden alle von ihr ausgetragenen Spiele annulliert.
  • e) Bei Zurückziehung oder Streichung von Mannschaften wird der betreffende Verein mit einer Ordnungsgebühr belegt. Mannschaften, die in der Vorrunde bei dieser Mannschaft angetreten sind, können den entstandenen finanziellen Nachteil (Erstattung der Fahrtkosten, wenn das Rückspiel nicht mehr durchgeführt wird).

Punkt 45: Regelung für Punktspiele (Erwachsenenspielberechtigung) (E 3c der WO)

  • a) Für die Vorrunde ist der Antrag bis spätestens 15.07., für die Rückrunde spätestens bis zum 20.12. des Spieljahres in „click-TT“ einzureichen (Anm.: beim TTVSA).
  • b) Jugendliche/Schüler mit einer Erwachsenenspielberechtigung für den Punktspielbetrieb der Kreis- bzw. Stadtebene und der darunter befindlichen Klassen können auf Bezirks- und Landesebene nur dann als Ersatzspieler eingesetzt werden, wenn die Freigabe nach Absatz a) eingeholt wurde.
  • c) Die Jugendlichen/Schüler müssen unter Beachtung der Spielstärkenreihenfolge als Stammspieler gemeldet und eingesetzt werden. Geschieht dies nicht, so sind die Voraussetzungen für eine Erwachsenenspielberechtigung nicht mehr gegeben, die dann erlischt.
  • d) Beim Wechsel der Spielberechtigung eines freigegebenen Jugendlichen/Schülers erlischt die Erwachsenenspielberechtigung.
  • e) Erwachsenenspielberechtigungen von mehr als vier Jugendlichen/Schüler eines Vereins werden nur genehmigt, wenn mindestens eine Jugendmannschaft des Vereins am Punktspielbetrieb des Nachwuchses teilnimmt.
  • f) Jungen, Mädchen, Schüler A und Schülerinnen A erhalten die Erwachsenenspielberechtigung entsprechend den vorstehenden Festlegungen (a-e).
  • g) Platz 1-10 der Punktwertung der Jungen und Platz 1-8 der Schüler A am Ende einer Saison erhalten auf Antrag für die kommende Saison eine Erwachsenenspielberechtigung, sofern sie noch der Jugendklasse angehören. Diese Jungen werden nicht auf die Quote zu e) angerechnet.
  • h) Schülerinnen B und C sowie Schüler B und C erhalten die Erwachsenenspielberechtigung, wenn sie sich für das Landesranglistenturnier Schülerinnen B oder Schüler B qualifiziert haben.
  • i) Komplette Nachwuchsmannschaften, die im Punktspielbetrieb einer Erwachsenenklasse spielen, bleiben für die Mannschaftsmeisterschaften des Nachwuchses startberechtigt.
  • j) Jugendliche/Schüler mit einer Erwachsenenspielberechtigung können unter Beachtung der Spielstärkenreihenfolge zusätzlich in einer Jugend- /Schülermannschaft ihres Vereins gemeldet werden.

Punkt 46: Vorschriften zur eingeschränkten Teilnahme am Erwachsenenspielbetrieb (Jugendersatzspieler) (E 4 der WO)

  • a) Voraussetzung für die Freigabe eines Jugendlichen/Schülers als Ersatzspieler in einer Damen-/Herrenmannschaft seines Vereins (Jugendersatzspieler):
    - der Jugendliche/Schüler muss als Stammspieler einer Jugend-/Schülermannschaft seines Vereins angehören.
    - jeder Jugendliche/Schüler darf nur in einer Damen- oder Herrenmannschaft als Ersatzspieler gemeldet werden.
    - die Jugendersatzspieler sind der Spielstärke nach in die durchgehende Mannschaftsaufstellung einzuordnen und als Jugendersatzspieler "JES" zu kennzeichnen.
  • b) Als Jugendersatzspieler darf ein Jugendlicher/Schüler pro Halbserie bis zu fünfmal in der Damen- oder Herrenmannschaft Ersatz spielen, in der er als Jugendersatzspieler gemeldet ist. Darüber hinaus darf ein JES in jeder höheren Damen- oder Herrenmannschaft dreimal als Ersatzspieler eingesetzt werden.
  • c) ür das ggf. notwendige Aufrücken eines Stammspielers in eine höhere Mannschaft bleiben die in der Mannschaft gemeldeten Jugendersatzspieler unberücksichtigt.
  • d) Wird ein Jugendersatzspieler in einer Halbserie nach seinen drei zugelassenen Einsätzen in einer Damen- oder Herrenmannschaft weitere Male dort eingesetzt, so gilt er bei diesen Spielen als nicht spielberechtigt. Für seine Spielberechtigung im Nachwuchsbereich hat dies jedoch keine Folgen.

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